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Veranstaltungsreihe: „Antirassismus bleibt notwendig“

Oktoberveranstaltungsreihe in Rosenheim


Unter dem Motto „Antirassismus bleibt notwendig“ organisiert das Rosenheimer Bündnis gegen Rechte Hetze im Oktober eine Veranstaltungsreihe. Verschiedene Rosenheimer Organisationen und Vereine haben ein Programm mit insgesamt sechst unterschiedlichen Veranstaltungen (Seminar, Lesung, Filmvorführungen, Konzert, Party) zusammengestellt.

Auftakt der Veranstaltungsreihe ist am kommenden Samstag (01.10.22) ein antifaschistisches Punkkonzert in der Vetternwirtschaft unter dem Motto „good night white pride“. Bereits am Sonntag (02.10.22 – 19:00 Uhr) organisiert dann der Initiativkreis Migration Rosenheim eine Filmvorführung von „The Game“, einem Dokumentarfilm über die Situation Geflüchteter an der bosnisch-kroatische Grenze. Zu der Veranstaltung kommt auch die Regisseurin Manuela Federer für ein Filmgespräch in das Z – linke Zentrum.
Nach einer Queer-Party unter dem Motto „Rosenheim ist bunt“ am Freitag 14.10.22 in der Rosenheimer AStA Kneipe findet am Samstag 15.10.22 ein vom DGB organisiertes „Antifaschistisches Seminar“ zum Thema antifaschistische Gedenkarbeit und die aktuelle extreme Rechte statt.
Am Samstag 22.10.22 (18:00 Uhr) kommt dann die Autorin Manja Präkels nach Rosenheim und liest aus ihrem Roman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“. Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe lädt die Initiative für Erinnerungskultur – Stolpersteine für Rosenheim in Kooperation mit dem Verein Gesicht zeigen am Donnerstag 27.10.22 zur Filmvorführung von „Die Stille schreit“ über die unmenschliche Verfolgung von Jüd:innen am Beispiel der Augsburger Familien Oberndorfer/Friedmann. Die Veranstaltung mit dem Filmemacher Josef Pröll beginnt um 19:00 Uhr im neuen Kulturtreffpunkt Affekt (ehem. „Zur Brezn“, Wittelsbacherstr. 37).

Weitere Infomaitonen und Hintergründe zur Veranstaltungsreihe gibt es auf dieser Seite.

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Filmtipp: The Truth lies in Rostock

Der Dokumentarfilm (1993) ist eine der frühesten filmischen Auseinandersetzungen mit dem Pogrom in Lichtenhagen Es werden Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern heraus, Interviews mit Antifaschist:innen, den
vietnamesischen Vertragsarbeiter:innen, der Polizei, der Verwaltung und den Anwohner:innen gezeigt
https://www.youtube.com/watch?v=5P21AfG6SPE

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Ausschlussklausel

Ausschlussklausel §6 Versammlungsgesetz:
Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren Sympathisant:innen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische Äußerungen aufgefallen sind, von den Veranstaltungen ausgeschlossen.

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Plakat zum download

Unser Veranstaltungsplakat gibt es hier zum download:

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Antirassismus bleibt notwendigt!

30 Jahre nach den rassistischen Pogromen
Oktober 2022: antifaschistischer/antirassistischer Veranstaltungsmonat in Rosenheim

Im August 1992 griffen in Rostock Lichtenhagen Neonazis unter Beifall und der Beteiligung tausender Anwohner:innen über mehrere Tage eine Geflüchtetenunterkunft an. Dem rassistischen Pogrom war eine rechte Kampagne zur Verschärfung des Asylrechts vorausgegangen. Das brennende Sonnenblumenhaus ist bis heute ein Symbol rechter Gewalt und die Pogrome und Anschläge von Hoyerswerda, Rostock und Mölln werden im gesellschaftlichen Diskurs behandelt und führen dazu, dass die öffentliche Auseinandersetzung um das Asylrecht weiter nach rechts verschoben wird.Aber nicht nur in Rostock und nicht nur 1992 wurden unzählige Menschen durch rechte und rassistische Gewalt verletzt, getötet und traumatisiert – Lichtenhagen war und ist kein Einzelfall.
Die rechte Gewalt der 1990er Jahre im Raum Rosenheim ist fast aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Wir wollen den rassistischen Sprengstoffanschlag am 14.10.1992 in Kolbermoor zum Anlass nehmen, um im Oktober 2022 über Rassismus und rechte Aktivitäten hier und heute zu diskutieren.
Wenn Ihr Euch mit einem Event an der kleinen Veranstaltungsreihe beteiligen möchtet, gebt uns doch bitte bis zum 27. August per E-Mail an [email protected] Bescheid. Wir werden dann ein gemeinsames Plakat drucken lassen und einen gemeinsamen Internetauftritt organisieren. Für die Durchführung / Finanzierung der Veranstaltungen sind dann die jeweiligen Organisationen / Gruppen selbst verantwortlich.